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Primerose-Gebäude: Wiedergewonnene Modernität dank Silestone by Cosentino

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Das hochinteressante Gebäude an der Adresse Chemin de Primerose 2 in Lausanne ist Zeuge einer Architektur, die sich selbstsicher und ihrer Zeit bewusst zeigt wie auch den Elan der Schweizerischen Landesausstellung Expo 64 widerspiegelt. Das Gebäude wurde 1962 errichtet und soeben einer kompletten Renovation unterzogen. Die Küchen sind mit SILESTONE-Arbeitsflächen ausgestattet.

«Das Hochhaus ist nach Süden orientiert und bietet eine fantastische Aussicht auf den See. Seine Silhouette, die ganz oben von einer Pergola mit Kragenträger geprägt wird, die die Ebene des Dachgeschosses umschliesst, erhebt sich aus einer in Sichtbeton errichteten Kolonnade.» So fing die Beschreibung des Primerose-Gebäudes im Band zur Architektur des Kantons Waadt 1920–1975 an («Architecture du canton de Vaud 1920-1975», verfasst unter der Leitung von Prof. Bruno Marchand).

Das Gebäude liegt am oberen Ende der sehr steilen Avenue des Bains, die vom Kreisel des Schwimmbads Bellerive ausgeht, und ist sehr gut wahrnehmbar. Es besteht aus sieben Etagen mit einem Dachgeschoss und baut auf einem Zwischengeschoss und einem ersten Untergeschoss auf, die teilweise zur Strasse hin geöffnet sind. Es gleicht in der Höhe seinem Nachbargebäude, dem Sitz der Versicherungsgruppe Vaudoise Assurances.

Die um einen zentralen Kern angeordnete Baustruktur erwies sich als sehr frei. So konnten pro Etage ein, zwei oder vier Wohnungen untergebracht werden. Die tragenden Elemente unterstreichen die zum Mittelpunkt der Struktur hin längs- und quergerichteten Achsen, die Pfeiler hingegen heben die Peripherie hervor. Die Etagen werden fast in gesamter Länge durch lange Balkone unterstrichen, die mit Loggias abschliessen. Diese zeichnen sich durch eine Leichtigkeit aus und verleihen dem Ganzen ein modernes, schlankes Aussehen. Die Ecken und ein Seitenteil der Fassaden sind isoliert und mit einer Aluminiumverkleidung versehen.

Das Originaldesign trägt die Handschrift von Jean-Pierre Cahen und René Keller und hat sich mit Eleganz über Jahrzehnte hin bewährt. Nahezu sechzig Jahre nach seiner Errichtung wurde das Gebäude einer kompletten Renovation unterzogen, die von Vaudoise Assurances in Auftrag gegeben, von den Architekten von Magizan SA entworfen und von Generalunternehmer Bernard Nicod realisiert wurde.

Die Struktur, der See, die Alpen

Die Architekten haben die bestehende Struktur gründlich studiert. Die ehemaligen Büroflächen, die nahezu die Hälfte des Gebäudes einnahmen, wurden in Wohnungen umgewandelt.

Die Einrichtungen, die Ausstattungen wie auch sämtliche technischen Installationen entsprachen nicht mehr den aktuellen Erwartungen und Anforderungen. Daher musste eine komplette Erneuerung vorgenommen werden. Nun befinden sich im Hochhaus 37 neue hochwertige Wohnungen.

Der aussergewöhnliche Blick auf den See und die Alpen sticht sofort ins Auge. Erhabenheit, Ausgeglichenheit, Schönheit und Schlichtheit – es ist alles da! Die Einrichtung der Wohnungen benötigte keine Kunstgriffe, die Architektur ist ebenso schlicht wie elegant.

Bei den Küchen entschied man sich aufgrund schlagkräftiger Argumente für SILESTONE-Arbeitsflächen mit raffinierter Ästhetik und einzigartiger Robustheit. Die ultrakompakten Arbeitsflächen in Anthrazit (Marengo, 2 cm Stärke) verleihen der Küche eine besondere Optik. Die Wohnungen sind zur Vermietung vorgesehen. Daher war ein Material notwendig, das sich der Abnutzung widersetzt, im Stil neutral und nicht pflegeintensiv ist. SILESTONE ist kratzfest und säureresistent. So wurde eine pragmatische Entscheidung getroffen, die die Raffinesse eines Prestigematerials mit der Widerstandsfähigkeit einer Arbeitsfläche vereint, von der Langlebigkeit erwartet wird.

Patric Bron, Projektleiter beim Generalunternehmer Bernard Nicod:

«Wir haben die SILESTONE-Arbeitsflächen aufgrund ihrer Widerstandskraft, ihrer hervorragenden Langlebigkeit und ihrer Pflegeleichtigkeit gewählt. Die Mietwohnungen wechseln voraussichtlich regelmässig den Bewohner, und jeder hat seine eigenen Gewohnheiten in der Küche. Für uns erwies es sich als absolut notwendig, dass die Arbeitsflächen schlag- und kratzfest sind und über Jahre hinweg ihr neuartiges Aussehen bewahren können, ohne Instandhaltungskosten zu verursachen.»

Olivier Fazan-Magi, Architekt bei Magizan SA:

«Der robuste Eindruck von SILESTONE hat uns begeistert. Damit wird den Küchen im Primerose-Gebäude ein ganz besonderes Aussehen verliehen. Raffinesse und Leistungsfähigkeit des Materials sind elegant und zugleich zeitgemäss und vereinen sich wunderbar mit der Nüchternheit der eingebauten Spitzentechnologie.»


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