Case Study
Eine schlichte Kunstgalerie, die in ein warmes Architekturstudio verwandelt wurde
Studio Dreee / Architektur & Design GbR

Ort
Düsseldorf (Deutschland)
Produkt
Dekton
Aplication
Schreibtisch, Tisch, Badezimmerboden, Waschbecken
Menge
15 m2
Fotos
Michele Klein
Architektur/Design
Studio Dreee / Architektur & Design GbR
Farbe
Sabbia
Stärke
20 mm
Fertigstellung
2025
Die neuen Trends in der Architektur, die sich der Klimakrise bewusst sind, betrachten es seit langem als wünschenswerter, Restaurierung statt Abriss zu fördern, um den CO2-Fußabdruck zu minimieren. Genau diesen Ansatz verfolgte Studio Dreee bei der Gestaltung seines neuen Büros in Unterbilk, dem lebendigsten und dynamischsten Stadtteil von Düsseldorf (Deutschland).
„Dieses Projekt veranschaulicht unseren Ansatz des ‚Bauens innerhalb bestehender Strukturen‘, bei dem der Respekt vor der Vergangenheit auf innovative und avantgardistische Weise angewendet wird“, erklärt das Studio. In diesem Sinne wurde beispielsweise der alte Boden der Galerie mit offensichtlichen Abnutzungsspuren erhalten, um Ressourcen zu schonen und gleichzeitig die Geschichte des Ortes hervorzuheben.
„Nachhaltiges Design ist die Grundlage dieses Projekts: Die Wiederverwendung von Bauteilen und der Einsatz ressourceneffizienter Materialien unterstreichen dieses ganzheitliche Konzept. Diese Entscheidung hat nicht nur eine große ökologische Bedeutung, sondern spiegelt auch die Verantwortung der modernen Architektur gegenüber der Umwelt und den vorhandenen Ressourcen wider“, erklärt Studio Dreee.
Dekton: eine CO2-neutrale Oberfläche während ihres gesamten Lebenszyklus
Aufgrund all dieser Aspekte wurde Dekton für das Projekt verwendet, ein CO2-neutrales Material von der Wiege bis zur Bahre, das nahezu ausschließlich recyceltes Wasser für seine Herstellung verwendet und zudem eine lange Lebensdauer aufweist (es hat eine Garantie von 25 Jahren).
„Die Entscheidung, Cosentino-Oberflächen, insbesondere Dekton Sabbia, zu verwenden, entstand aus dem Wunsch, eine elegante und zeitgemäße Materialität einzuführen, die sensibel mit der bestehenden Struktur interagiert, ohne den Charakter der alten Galerie zu überstrahlen. Dieses Produkt von Cosentino bietet nicht nur visuelle Tiefe und eine ruhige Ästhetik, die subtil die neue Bürofunktion widerspiegelt, sondern erfüllt auch hohe Standards in Bezug auf Haltbarkeit, einfache Pflege und taktile Qualität – entscheidende Parameter für halböffentliche Räume mit wechselnden Nutzungen“, erklären die Architekten.
In diesem Zusammenhang heben die Fachleute die matte Textur von Dekton Sabbia hervor, die „eine taktile Wärme und eine fast häusliche Atmosphäre schafft“. Ihrer Meinung nach steht dies bewusst im Kontrast zur rohen und unberührten Natur der alten Galerie, ohne zu sehr auf sich aufmerksam zu machen, und fungiert als vermittelnde Schicht zwischen dem vorherigen Kontext und der neuen architektonischen Intervention.
Der abgerundete Würfel, der das neue Design definiert
Mit ‚der neuen Intervention‘ beziehen sich die Architekten vor allem auf den auffälligen ‚Würfel‘ mit abgerundeten Ecken, der vom Studio eingeführt wurde und die alte Kunstgalerie mit einer einzigen mutigen Bewegung neu definiert. Dieser enthält die Arbeitsbereiche und bietet einen praktischen Lagerraum sowie ein Badezimmer und ein ‚Ideenlabor‘.
„Als räumliches Element organisiert es die interne Verteilung, von der offenen Eingangshalle über einen durchlässigen Flur bis hin zu den halböffentlichen und privaten Arbeitsbereichen. Besonders hervorzuheben ist die bewusste und sichtbare Interaktion zwischen Alt und Neu: ein sorgfältig inszenierter Kontrast, der durch die Kombination der hochwertigen Erhaltung bestehender Strukturen – wie der originalen Leuchten, der Patina des Bodens oder der mit Messing verkleideten Fassadenelemente – mit präzisen und eleganten neuen Ergänzungen erreicht wird“, erklärt Studio Dreee.
Und weiter: „Um den Erfolg des Projekts zu gewährleisten, war es entscheidend, die neue architektonische Intervention mit materieller Sensibilität, Präzision und einem entschlossenen Design in die bestehende Struktur zu integrieren. Die Intervention bleibt jederzeit sichtbar und schafft Übergänge statt Brüche. Als verbindendes Element des Designs zieht sich die Materialität der Farbe Dekton Sabbia von Cosentino wie ein roter Faden durch das Projekt und wird im Arbeitsbereich, im Besprechungsraum und im Badezimmerboden verwendet. Sie dient als subtile, aber markante Implikation der neuen Nutzung, vermittelt plastisch die Transformation in eine Bürostruktur und übersetzt sie in eine ruhige und materielle Geste, die das Bestehende mit der Zukunft verbindet.“
Dekton, ein „robustes und pflegeleichtes“ Material
Der Badezimmerboden ist mit Dekton Sabbia verkleidet, da der Originalboden aufgrund irreversibler Schäden nicht erhalten werden konnte. Um ihn zu ersetzen, wurde die Oberfläche von Cosentino als Material gewählt, da sie die vom Büro angestrebte Ästhetik mit höchster Funktionalität verbindet. Sie wurde auch für die großzügige Arbeitsplatte mit integriertem Waschbecken verwendet.
„Dekton Sabbia erwies sich als besonders überzeugend aufgrund seiner hohen Haltbarkeit, seiner Kratz- und Fleckenresistenz sowie seiner Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen – Eigenschaften, die für stark frequentierte Bereiche wie Sanitäranlagen und Küchen unerlässlich sind. Besonders in einem multifunktionalen Büro mit halböffentlichen Nutzungen, in dem die Räume regelmäßig von verschiedenen Personen genutzt werden, war es entscheidend, ein robustes und pflegeleichtes Material zu wählen, das den architektonischen Standards entspricht und minimalen Pflegeaufwand erfordert. Dekton vereint diese funktionalen Eigenschaften mit einer schlichten und eleganten Materialität – ein klarer Mehrwert für ein Projekt, das die bestehende Struktur und die neue Nutzung perfekt miteinander verbindet“, schließt Studio Dreee.























