“Detail und Wertschätzung für Menschen, für langlebige und nachhaltige Materialien sowie für das Handwerk stehen im Zentrum meiner persönlichen Auseinandersetzung mit der Innen-/Architektur. Altes bewahren, Neues schaffen und beides in Harmonie zusammenführen, ist die Basis meiner Arbeit.”
OPPURE STUDIO
... ist ein Architektur- und Innenarchitekturbüro mit Sitz im Raum München. Ihr Leistungsspektrum umfasst sämtliche Phasen des Bauprozesses, von der Konzeptentwicklung über die Planung bis hin zur Bauüberwachung. Die Vision ihres Innenarchitektur Büros ist es, individuelle, persönliche und kreative Gestaltungslösungen zu bieten, die Funktionalität, Design, Ästhetik sowie die Individualität ihrer Bauherren vereinen. Ob Residential, Gastronomie, Büro, Hotellerie oder Retail – vom einzelnen, einzigartigen Raum bis hin zum ganzen Haus oder Hotel.
CHRISTINA BREINICH
geboren 1997 in München. Sie studierte Innenarchitektur in Stuttgart, wo ihr Abschluss vom BDIA (``Bund deutscher Innenarchitekten``) als bester in Deutschland ausgezeichnet wurde.
Zudem sammelte sie weitere Studienerfahrung im Bereich der Architektur in Rosenheim und bei HildmannWilke Architekten, München. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im AiT Magazin veröffentlicht.
Während ihrer Tätigkeit bei Thatenhorst Interior betreute sie u.a. Projekte der AD Germany und Summa Equity Investments.
geboren 1997 in München. Sie studierte Innenarchitektur in Stuttgart, wo ihr Abschluss vom BDIA (``Bund deutscher Innenarchitekten``) als bester in Deutschland ausgezeichnet wurde.
Zudem sammelte sie weitere Studienerfahrung im Bereich der Architektur in Rosenheim und bei HildmannWilke Architekten, München. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im AiT Magazin veröffentlicht.
Während ihrer Tätigkeit bei Thatenhorst Interior betreute sie u.a. Projekte der AD Germany und Summa Equity Investments.
ANNIKA MAIER
geboren 1996 in Ulm, begann ihre berufliche Laufbahn als Bauzeichnerin, wobei sie ihre Leidenschaft für Architektur entwickelte.
Mit dem Studium der Innenarchitektur in Stuttgart verfeinerte sie ihr Fachwissen. Hier lernte Sie auch Ihre Geschäftspartnerin Christina kennen.
Während ihrer Tätigkeit für die Design Agentur FA.ME in München realisierte sie Projekte für Kunden wie Logitech, UGG oder Garmin.
geboren 1996 in Ulm, begann ihre berufliche Laufbahn als Bauzeichnerin, wobei sie ihre Leidenschaft für Architektur entwickelte.
Mit dem Studium der Innenarchitektur in Stuttgart verfeinerte sie ihr Fachwissen. Hier lernte Sie auch Ihre Geschäftspartnerin Christina kennen.
Während ihrer Tätigkeit für die Design Agentur FA.ME in München realisierte sie Projekte für Kunden wie Logitech, UGG oder Garmin.
Tatsächlich war das Studium der Innenarchitektur nicht mein erstes Studium.
Ich habe nach dem Abitur Musik im Hauptfach Klavier studiert, leider musste ich es aber aufgrund einer langwierigen Sehnenscheidenentzündung in beiden Händen aufgeben. Mittlerweile bin ich jedoch mehr als froh, dass alles so gekommen ist und ich meinen Weg in die Innenarchitektur gefunden habe. Design im Allgemeinen hat mich bereits seit jeher interessiert und fasziniert. Bei der Renovierung meines Elternhauses während einer Genesung habe ich gemerkt, dass mir die Arbeit sehr gut liegt und mich erfüllt. Das Musikstudium und das Designstudium weisen aufgrund ihres hohen kreativen Anspruchs und Freigeists viele Gemeinsamkeiten auf, was mir sehr zugute kam.
Mein erstes Projekt war ...
Überwältigend! Aber nicht nur im positiven Sinn.
Wenn man frisch vom Studium direkt auf die Baustelle kommt, ist das wie in einer anderen Welt. Kein Studium bereitet einen darauf vor. Es gibt kein Fach „Wie leite ich eine Baustelle?“ oder „Bauzeitenpläne für Anfänger“- aber gleichzeitig war es natürlich auch sehraufregend und spannend! Ich hatte das große Glück schon sehr früh die
Verantwortung über gesamte Projekte, vom Erstkundentermin bis zur Bauleitung übertragen zu bekommen und konnte daher in den ersten Jahren enorm viel lernen, wofür ich sehr dankbar bin.
Wenn man frisch vom Studium direkt auf die Baustelle kommt, ist das wie in einer anderen Welt. Kein Studium bereitet einen darauf vor. Es gibt kein Fach „Wie leite ich eine Baustelle?“ oder „Bauzeitenpläne für Anfänger“- aber gleichzeitig war es natürlich auch sehraufregend und spannend! Ich hatte das große Glück schon sehr früh die
Verantwortung über gesamte Projekte, vom Erstkundentermin bis zur Bauleitung übertragen zu bekommen und konnte daher in den ersten Jahren enorm viel lernen, wofür ich sehr dankbar bin.
Haus Petange, Luxemburg
Ein in die Jahre gekommenes Einfamilienhaus soll zum neuen Zuhause eines jungen Paares werden. In der ersten Bauphase wird das Dachgeschoss des Hauses zu einer Wohnung ausgebaut, in der die Bauherren während der zweiten Bauphase - dem gesamten Umbau der unteren drei Stockwerke - leben werden. Bei diesem Projekt arbeiten wir mit sehr vielen natürlichen und nachhaltigen Materialien wie Lehmputz, Porphyr und Cosentino Oberflächen.
Entwurf V1
Entwurf V2
Vorbilder der Innenarchitektur
Definitiv David Chipperfield und Peter Zumthor. Ihr Umgang mit dem Bestand ist einzigartig! Das Feingefühl mit dem sie teilweise zerstörte Bauwerke wieder vervollständigen, ohne den ursprünglichen Charakter zu verlieren, aber gleichzeitig zeigen was neu ergänzt ist, ist für mich die höchste Kunst von Innenarchitektur und Architektur. Sei es das Kölner Museum Kolumba von Zumthor oder das „Neue Museum“ in Berlin von Chipperfield.“
Meine Definition von Stil
Der ``Due Più“- Sessel von Acerbis, entworfen von Nanda Vigo, spiegelt genau den Stil wieder, der mein Herz und das meines Büros „Oppure Studio“ höher schlagen lässt. Experimentelle Formen und ein Materialmix aus warmen, auffälligen Textilien und kalten schlichten Materialien. Der Fokus soll gleichzeitig auf der Funktionalität, aber auch auf einer expressiven und emotionalen Ästhetik liegen, bei der die Funktionalität trotzdem nicht verloren geht. „The details are not the details. They make the design (Charles Eames)“.
Gibt es ein Lieblingsmaterial, welches immer wieder verwendet wird?
Ich versuche, durch die Symbiose aus rohen, ehrlichen und kalten sowie warmen, stofflichen und strukturierten Materialen ein schlichtes Design mit Leben und Detail zu schaffen, das gleichzeitig eine angenehme und behagliche Atmosphäre erzeugen soll.
Ich konnte in der Vergangenheit schon mehrmals mit den spannenden Produkten von Cosentino arbeiten
zum Beispiel bei der Sanierung einer wirklich schönen Münchner Wohnung. Wir nutzten „Silestone: Posidonia Green“ für die beiden Waschtische im Master-/ und Gästebad und „Dekton: Zenith“ für die Arbeitsflächen, die Kücheninsel und alle Fensterbretter - ein Projekt an das ich mich gerne zurück erinnere.
Bestand
Was ist Deine liebste Designperiode oder Dein liebster Stil?
Eine Mischung aus dem Bauhaus und der Postmoderne. Die elegante, experimentelle und futuristische Ästhetik der späten 1970er Jahre
Meine Top 10 Design Stücke
Sessel „Due Più“- Nanda Vigo
Sofa Superonda - Archizoom
Freisschwinger S34 - Marcel Breuer
Sofa Sesann - Gianfranco Frattini
Tischleuchte Panthella - Louis Poulsen
Tagesbett - Eileen Grey
Sessel Dada - Atelier de Troupe
Stuhl Razionalista - Dimoremilano
Tischleuchte AS1C - Nemo
Regal Wave - Julien Vidame
Sofa Superonda - Archizoom
Freisschwinger S34 - Marcel Breuer
Sofa Sesann - Gianfranco Frattini
Tischleuchte Panthella - Louis Poulsen
Tagesbett - Eileen Grey
Sessel Dada - Atelier de Troupe
Stuhl Razionalista - Dimoremilano
Tischleuchte AS1C - Nemo
Regal Wave - Julien Vidame
Und eine Lieblingsfarbe?
Hauptsache irgendeine Farbe! Leider sind viele Bauherren hinsichtlich Farben sehr zurückhaltend. Aber Farbakzente können auch zeitlos schlichtem Design sehr viel Aufwind geben. Privat liebe ich das Yves Klein Blau, was aber im Interior Design nicht allzu oft Verwendung findet.
Loft Scarponi, Italien
Ein kleines Ferienhaus, mitten in einer pittoresken italienischen Landschaft gelegen, soll in einen apulischen Midcentury-Traum mit mailändischen Akzenten umgebaut werden. Auch im Außenbereich ist mit einer „Outdoor-Küche“, einem „Lounge-Bereich“ mit Feuerstelle und dem neu gebauten Pool einiges in Planung. Es wird ein aufregendes und spannendes Materialspiel.
Wie sehr hat sich die Art und Weise, wie wir in unseren Wohnungen leben, in letzter Zeit verändert?
Das Wohnen hat sich in den letzten Jahren durch den Bedarf an flexiblen Grundrissen und den Wunsch nach nachhaltige Materialien stetig verändert. Offene und flexible Räume, die Arbeit und Freizeit vereinen, sind spätestens seit der Corona- Zeit stetig präsent, die ja von Home Office und einem sich überwiegend digital oder in den eigenen vier Wänden abspielenden Leben geprägt war
Wohin entwickelt sich Deiner Meinung nach die Welt der Innenarchitektur? Welche weiteren Trends sind zu erwarten?
Mehr individuelle, auf die Bauherren angepasste Lösungen und Designs. Durch den Einsatz von AI und 3D Druck sind uns viele neue Möglichkeiten gegeben, „customized“ Lösungen zu kreieren und Design völlig neu zu denken.“ Klar ist dann auch der Gegentrend hin zu natürlichen, langlebigen, ruhigen und zeitlosen Materialien und Gestaltungen.
Welche Materialien werden Ihrer Meinung nach den Trend bestimmen?
Alle Materialien, die ehrlich und regional verfügbar sind. Natürliche Materialien, recycelte Materialien, aber auch Materialien, die eine hohe Langlebigkeit versprechen, also gut zu pflegen und lange nutzbar sind.
Der Wunsch nach nachhaltigen Materialien
wie zum Beispiel die von Cosentino, ist in einer Zeit, in der der Klimawandel ein ständiger Begleiter unseres Alltags geworden ist, allgegenwärtig - eine Entwicklung die hoffentlich lange andauern wird. Aber auch Vintage Möbel sind ein Weg um nachhaltiger in Bezug auf Materialien und Ressourcen zu agieren“
“Oppure Studio“ bedeutet auf italienisch „ODER". Der Name unterstreicht unsere Philosophie: vielfältige Optionen zu erkunden, um so unseren Bauherren den für SIE richtigen Weg aufzuzeigen und auf Ihrer „Reise“ zu unterstützen, zu leiten und zu inspirieren, um das beste Ergebnis zu erreichen und ihre Vorstellungen idealerweise sogar noch zu übertreffen.”
Challenges & Learnings
Oh, da gibt es sehr, sehr viele – und jeden Tag lernt man Neues dazu! Architektur, Design und Innenarchitektur ist ein Bereich, in dem man nie auslernt. Jedes Projekt hat neue Anforderungen und Herausforderungen bzgl. Materialien, technischen Komponenten und natürlich den Wünschen der Bauherren. Als Innenarchitekten schaffen wir die dritte Haut des Menschen. Wir alle verbringen den Großteil unserer Tageszeit in Innenräumen, die einen direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden, auf unsere Produktivität und unser Verhalten haben. Wie sie gestaltet sind und welche Atmosphäre diese Innenräume haben, ist daher sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich von allergrößter Bedeutung. Ich denke, am wichtigsten ist es immer, den Bauherren zu sehen und auf seine Bedürfnisse einzugehen. Wir tauchen tief in die Privatsphäre der Menschen ein, was uns die unfassbare Möglichkeit gibt, wunderbare, individuelle Designs zu erschaffen, die zu den Bedürfnissen der Bewohner passen - natürlich aber nur wenn wir auch zuhören. Genau das ist auch der Grundsatz von „Oppure Studio“, italienisch für „ODER``. Der Name unterstreicht unsere Philosophie: vielfältige Optionen zu erkunden, um so unseren Bauherren den für SIE richtigen Weg aufzuzeigen und auf Ihrer „Reise“ zu unterstützen, zu leiten und zu inspirieren, um das beste Ergebnis zu erreichen und ihre Vorstellungen idealerweise sogar noch zu übertreffen.
Besonders stolz bin ich darauf, dass
ich bei meiner letzten Anstellung die tolle Möglichkeit bekommen habe, für das Projekt „AD New Perspectives x Bauwerk“ als Projektleiterin einer der 10 Designwohnung zu fungieren. Eine großartig Möglichkeit! Aber natürlich freue ich mich auch sehr auf die Fertigstellung der ersten bereits gestarteten Projekte meines eigenen Innenarchitekturbüros, „Oppure Studio“, das ich gemeinsam mit meiner Geschäftspartnerin Annika Maier Ende letzten Jahres gegründet habe. Wir arbeiten an einigen sehr schönen Projekten in Italien, Luxemburg und Deutschland, bei denen unter anderem auch Materialien von Cosentino zum Einsatz kommen. Die ersten werden im Sommer diesen Jahres fertiggestellt.
Gibt es eine Arbeit, die Du noch nicht gemacht hast, aber gerne machen würdest?
Eine Möbellinie entwerfen!
Was kommt als nächstes?
Ein guter Bekannter hat sich eine Wohnung aus den 70ern gekauft, die nach „den „Bauhaus“ -Vorbildern`` gebaut wurde. Die Wohnung ist in die Jahre gekommen und muss nun behutsam neu gestaltet und saniert werden, ohne den Charakter der Wohnung zu verlieren. Teilweise haben wir noch die originalen Schalter, Gegensprechanlage und Türstöcke. Ein Traumprojekt!
“Der Wunsch nach nachhaltigen Materialien, wie zum Beispiel die von Cosentino, ist in einer Zeit, in der der Klimawandel ein ständiger Begleiter unseres Alltags geworden ist, allgegenwärtig - eine Entwicklung die hoffentlich lange andauern wird. Aber auch Vintage Möbel sind ein Weg um nachhaltiger in Bezug auf Materialien und Ressourcen zu agieren.”
Christina Breinich
Interior Designer | OPPURE STUDIO GmbH
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